Zutaten: Ganze Getreidekörner – Sorte nach Wahl, Gewürze und Kräuter, Wasser zum Kochen

In diesem Fall ist es eine Mischung Sechskorngetreide aus dem Biomarkt, aber es geht auch jede Einzelsorte. Man kann das Getreide gut auch vorweichen um den Garprozess etwas zu beschleunigen, aber das macht nicht sehr viel aus. Ein wenig Geduld ist schon erforderlich. Es sollt ungefähr noch so viel Wasser überstehen wie Getreide im Topf ist. Ist der Topf also auf 1,5 com mit Getreide gefüllt, dann sollten noch 1,5 cm Wasser darüber sein. Würzen wie immer nach geschmacke, aber auf jeden Fall jetzt, vor dem Kochen. Salz, und jede Vielfalt von Kräutern die ein schmecken. Hier habe ich die Stiele vom frischen Möhrengrün verwendet (das Ober ist nachher in den Smoothy gewandert, weil der dann nicht so faserig wird und die Stile hier gut zerkochen), und Salbei und Brennesselsamen sowie ein wenig fertige Gemüsebrühwürfel sind heute bei mir darin. Kümmel und Galgant fehlen auch nicht.
Das ganze Kocht man dann auf kleiner Stufe ca. eine Dreiviertel Stunde bis Stunde. Ggf. muss noch etwas Wasser nachgegeben werden. Die Kürner quellen und platzen zum Teil auf. Das sollen sie, denn sonst kaut man sehr lange oder schluckt zu viele ungeöffnete Körner herunter die einfach nur durchwandern.
Im Gegensatz zu Reis sind andere Getreidearten viel fester in der Struktur, bleiben körnig und nehmen kaum Sauce auf. Das sollte man wissen. Trotzdem sind sie eine gut Abwechslung und Alternative zu dem üblichen Reis. Außerdem kommen sie aus dem Innland. Getreide passt gut zu deftigem Essen wie z.B. Grünkohl.